E-Nummern - Zusatzstoffe

Was sind E-Nummern, welche tretten am häufigsten auf und welche sind die, die der Gesundheit am meisten schaden

Das E steht für Europa. Die E-Nummer ist im Grunde das Zeichen dafür, dass der betreffende Stoff im Rahmen des Zulassungsverfahrens der Europäischen Union den Reinheitsanforderungen entsprechen muss.

In der EU sind 320 Zusatzstoffe (E-Nummern) zugelassen.

 

Grundsätzlich beeinflussen E-Stoffe Lebensmittel in ihrer Beschaffenheit oder Wirkung. Meist sollen sie die Eigenschaften, das heisst Aussehen, Geschmack, Haltbarkeit oder Verarbeitung verbessern.

Bio-Produkte enthalten grundsätzlich weniger E-Stoffe, da Hersteller von Bio-Lebensmitteln nur 47 der zugelassenen Stoffe einsetzen dürfen. So sind zum Beispiel alle Farb- und Süssstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker verboten.

 

Die Fragen zur gesundheitlichen Bedenklichkeit von E-Stoffen lassen sich pauschal nicht beantworten. Die einzelnen Stoffe sind zu heterogen, um von einer grundsätzlichen Gefährdung zu sprechen. Besondere Aufmerksamkeit besteht bei Kindern und Allergikern. So besteht der Verdacht, dass Konservierungsmittel und vor allem Lebensmittelfarbstoffe im Zusammenhang mit der Entstehung des Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) bei Kindern stehen. Auch bei der Suche nach der Entstehung von Krebs, Alzheimer, Knochen- oder Zahnschäden, wird der Einfluss von Zusatzstoffen in Lebensmitteln immer wieder unter die Lupe genommen.